Verbindungskanal
Verbindungskanal
Der Verbindungskanal ist mit einer Länge von knapp 1 km der kürzeste der Linksemsischen Kanäle. Er stellt die Verbindung zwischen den nördlichen und den südlichen Teilen des Systems dar. Hier liegt auch die Verbindungsschleuse. Sie ist mit einer Kammerlänge von 40 m die größte Schleuse im LEK System. Ihre Größe resultiert aus den besonderen Ansprüchen der Textilindustrie. In dem Maße wie die drei großen Firmen Povel, Rawe und NINO expandierten, stieg auch ihr Energiebedarf. Die für die betriebseigenen Kraftwerke benötigte Kohle kam über den Ems-Vechte-Kanal aus dem Ruhrgebiet. Als dementsprechend die Kähne für den Kohletransport größer wurden, musste die Schleuse mitwachsen. Deshalb wurde ein zusätzliches paar Tore eingebaut und die Kammer verlängert. Da die Schleuse in Hanekenfähr ausschließlich de Hochwasserschutz dient und deshalb immer offen steht, musste diese nicht verlängert werden.
Im Jahr 2009 wurde die Verbindungsschleuse auf Kosten der Stadt Nordhorn vom NLWKN teilrestauriert und in einen funktionsfähigen Zustand versetzt. Die Bedienung erfolgt im Handbetrieb durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs. Bedingt durch die geringe Durchfahrtshöhe der Seeuferstrassenbrücke(1,60 m) findet nur sehr wenig Bootsverkehr statt. Das führt immer wieder zu einer starken Verschlickung der Schleuse und des Kanals im vechteseitigen Bereich.
Verbindungskanal